Bei Menschen mit veranlagtem hohen Cholesterinspiegel ist das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, deutlich höher als bei solchen ohne diese Veranlagung.

Unbehandelt sind Männer in der Regel schon vor dem 50. Lebensjahr (viele schon mit ca. 30 Jahren) von Erkrankungen der großen Gefäße (Herzinfarkt, Schlaganfall, Beingefäßkrankheiten) betroffen, was auch für 90 % der unter 60-jährigen Frauen gilt.  

Bei etwa einem Drittel der Patienten mit erblich bedingten erhöhten Cholesterinwerten wird die Erkrankung erst nach ihrem Tod festgestellt. Bei entsprechender Dauerbehandlung mit Statinen und eventuell anderen Cholesterin senkenden Medikamenten kann das Risiko für Gefäßkrankheiten deutlich reduziert werden. Die Größe der Risikoreduktion entspricht hierbei der LDL-Cholesterinreduktion. Es kommt daher nicht nur auf die regelmäßige Einnahme der Tabletten, sondern auch auf die regelmäßige Kontrolle des LDL-Cholesterins an.